Klaus Kinski - Visionär und Erlöser
 
Donnerstag, 25. Januar 2007
Von den Ausströmungen junger Frauen zum Paganini Parfüm

Schon während ich meinen Film drehte, war ich von der Idee besessen gewesen, ein Parfüm zu kreieren.
Das Parfum PAGANINI. Ich hatte seither keine Zeit gehabt, mein Konzept weiterzuentwickeln und in die Tat umzusetzen.
Jetzt, parallel zu den noch verbleibenden Arbeiten für meinen Film, konnte ich mich dem Parfüm widmen und die ersten Kontakte aufnehmen.

Ein Parfüm muss das Fluidum unwiderstehlicher Besitzergreifung haben.
Muss Mann oder Frau, Kind oder Greis in seinen Bann ziehen.
Begeisterung hervorrufen. Verliebtheit. Sehnsucht. Sexuelle Erregung und Begierde. Hingabe...
Das konnte aber nur durch bestimmte Ausdünstungen, Ausströmungen, Ausscheidungen wiederum nur bestimmter Menschen selbst erzielt werden.

Ich wollte ein Parfüm, das den natürlichen Ausströmungen einer Jungfrau entsprach, im Übergang von der Pubertät zur ersten fraulichen Reife.
Die Ausströmungen der sich gerade zur Blüte öffnenden Knospe.
Der berauschende Duft beginnender Sexualität. Ein solches Parfum konnte nicht durch Resultate chemischer Reaktionen und Mischungen hergestellt werden.
Es musste den jungen weiblichen Körpern, den ganz bestimmten jungen weiblichen Körpern, direkt genommen werden.

aus: Kinski-Paganini, Heyne Verlag, Seite 273-274

Als Klaus diese Zeilen schrieb, kannte er überings den Roman "Das Parfum" von Patrick Süskind noch nicht.
Erst als sein Paganini-Duft fertig entwickelt war kam er dazu, den Roman zu lesen

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Freitag, 19. August 2005
Klaus Kinski und sein Publikum

Doch dann wurde es plötzlich wieder still, Kinski war noch einmal vor dem grünen Vorhang erschienen und hatte, wie Jesus, die Arme erhoben:
»Also, gut! ... Wenn sich eine Dame bereit findet, vorzutreten und mir hier, vor versammeltem Publikum, einen zu blasen,
dann spiele ich euch noch einmal - ein letztes Mal! - die Schreibmaschine!«
Fünf junge Herren stürzten gleichzeitig nach vorne, um sich zu produzieren, aber Kinski wies sie empört von sich.
Wenn's sein musste, hielt er schon mal seinen Arsch hin - mit Cocteau, zum Beispiel, war er in der Nacht zuvor im Hotel am Zoo verschwunden,
und in Zeiten der Not arbeitete er, ohne Hemmungen, auch mal als Stricher-, aber »Weiberfleisch« war es, das allein ihn in Erregung zu setzten vermochte.
Darum rief er »Du -!« und deutete auf eine Schönheit im festlichen Abendkleid, die ausgesehen haben soll wie die chilenische Nachtigall Rita Serrano.
Die scheint nicht lange gezögert zu haben, trat auf die winzige Bühne, kniete sich vor Kinski hin, öffnete seinen Hosenschlitz,
nahm sein Dingsbums oder Bumsdings heraus und begann »mit arroganter Miene« daran zu lutschen.
Totenstille.
Nur Kinski, der mit rollenden Augen ins Publikum starrte, keuchte und schrie schließlich Obszönitäten.

Aus "Meine wilden Jahre" - Will Tremper

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Mittwoch, 31. März 2004
"Ich spiele nicht, ich BIN...........das"

Zitat von Klaus, der nie Schauspieler war.

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Montag, 7. April 2003
Kinski - Paganini

Es gibt viele Filme die mit Klaus Kinski besetzt waren.
Es waren meistens üble B-Movies, die auch ich, wenn ich sie heute sehe, für Müll halte.
Schlecht, schnell und billig gedrehte Filme, die man nur Kinski wegen anschauen konnte/kann,
die nur wegen Kinski noch bis in die heutige Zeit gerettet wurden. Sie wären ansonsten im Staub der Geschichte zerfallen.
Selbst die Edgar Wallace Filme, die heute Kult Status haben, die ich selber gerne sehe, überzeugen Filmtechnisch in keinster Weise.

Erst die Zusammenarbeit Kinski/Herzog brachte wahre Meisterwerke zustande,
Filme, die man sich jeden Tag anschauen kann, die für mich durch nichts zu übertreffen waren, bis.......

ja bis die Versione Originale von Kinski - Paganini erhältlich war.
Mehr als ein Meisterwerk, nicht zu beschreiben.

In diesem Film ist Klaus am ""Kinskisten"
Der Film, in dem er den stärksten Eindruck auf mich macht.
Ein Film der mich veränderte.
Ich ließ mir die Haare schulterlang wachsen.
Ich ließ mir Paganini-Koteletten wachsen.
Besorgte eine Violine.
Den ganzen Tag läuft seine Musik.
Muß mich in ihn hineinversetzen um alles zu verstehen.
Nein, nur ein Kinski-Fan bin ich nicht.

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Mittwoch, 20. November 2002
Vorsicht! Kinski!

Wer es gewagt hatte ,sich Klaus Kinski gegenüber dumm zu Verhalten, erhielt prompt eine Antwort:

Vorsicht!KINSKI! (audio/x-wav, 116 KB)

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Donnerstag, 12. September 2002
Das Vorbild Klaus Kinski

Zwei (mir) wichtige Zitate Kinskis möchte ich hier aufführen:

"Ich habe niemals in meinem Leben weder über jemanden auf der Straße gelacht,
auch wenn er noch so komisch war wenn er da vorbeiging, noch ihn angepöbelt,
ich habe mich nur gewehrt, und das ist mein gutes Recht."

Kinski Vorbild

"Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."

Dieses sind, wie ich finde, vorbildliche Aussagen, denn schlechtes, rüpelhaftes und rücksichtsloses Benehmen gehört heutzutage zum guten Ton.
Jeder denkt nur an sich, es werden Menschen gemobbt, hinter ihrem Rücken gelästert, unschuldige Menschen angepöbelt,
von den vielen Geistesgestörten im Straßenverkehr nicht erst zu reden.
Gerade DIESE Meschen sind es, die sogar heute noch über Kinski schimpfen,
ihn für eine übles Subjekt halten...

...weil sie ihn nicht verstehen, und ihn nicht verstehen wollen,
denn dann würde ihnen nur aufgezeigt, wie dümmlich sie doch meist handeln.

Das zweite Zitat kann man wirklich immer wieder anwenden, einigen Menschen wird zuviel Freiraum gelassen,
aber da heutzutage für einige das Motto gilt: "alles ist möglich, auch auf Kosten der Mitmenschen und anderer Ressourcen"
wird sich daran auch so schnell nichts änderen...

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Freitag, 23. August 2002
Klaus Kinski´s Roter Rausch

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Mittwoch, 21. August 2002
Klaus Kinski liebt Tiere

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Dienstag, 20. August 2002
Klaus Kinski - Der Erlöser

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Eisenschmyds weitere Kinski-Seiten

www.klauskinski-rezitator.de.vu
hoerblog.twoday.net

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Klaus Kinski auf Antville

Wenn Sie, verehrte Leser nun Seitenlange Referate über Klaus Kinski an dieser Stelle erwarten,
muß ich Sie leider enttäuschen. Auf www.kinski.com ist sowieso schon alles über ihn gesagt was gesagt werden musste,
von daher ist für mich nur wichtig, das Klaus Kinski an diesem Ort präsent ist.

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